„Ich fahre gern mal nach Hamburg in die Elphi“ sagt sie und lacht dabei, als ich sie nach ihren Hobbys frage, denn so ganz oft geht Wiebke Wolkenhauer gerade nicht ins Konzert.
Seit 04.10.2025 ist sie Pastorin und arbeitet sich Stück für Stück in ihren neuen Beruf ein. Sie weiß, wie anfangen geht, sie hat schon einmal angefangen, als sie Krankenschwester wurde. Als gebürtige Mecklenburgerin des Jahrgangs 1969 hat sie etliche Jahre Berufserfahrung gesammelt. Krankheit und Endlichkeit bringen sie nicht aus der Ruhe – eine große Gabe, sicher wertvoll auch für die frisch ordinierte Pastorin. Sich für Menschen Zeit nehmen zu können, ist ihr wichtig. In der Palliativarbeit tat sie das als Krankenschwester besonders gern. Es liegt auf der Hand: Trauernde werden bei der neuen Pastorin in besten Händen sein! Aber auch Leitungsaufgaben sind ihr vertraut. 18 Jahre war sie Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Paulus hier in Buxtehude und auch in der Ausbildung zur Pfarrverwalterin in Neu Wulmstorf spielte Leitung eine Rolle. Anderthalb Jahre lang organisiert die Landeskirche für ihre neuen PfarrverwalterInnen Einblick in alle Bereiche gemeindlichen Lebens und stellt ihre Expertise zur Verfügung. Das Michaeliskloster Hildesheim, das Pastoralkolleg Loccum, die Serviceagentur Hannover, das Zentrum für Seelsorge und Beratung und viele andere mehr kümmern sich um die bestmögliche Ausbildung. Als Lektorin und Prädikantin hält Wiebke Wolkenhauer aber schon viel länger Gottesdienste – kurz gesagt: der Glaube an Gott hat einen Platz in ihrem Leben – schon immer.
„Ich habe in meinem neuen Alltag mit vier Vierteln zu tun“, erläutert Wiebke Wolkenhauer. „Mit den ersten 25 % bin ich fest Pastorin in Mulsum, mit den zweiten 25 % bin ich fest Pastorin in Fredenbeck und mit den verbleibenden beiden 25 % bin ich Springerin im Kirchenkreis Buxtehude.“
Wir als St.-Petri-Kirchengemeinde bekommen davon gerade 25 % ab – danke, lieber Kirchenkreis! Pastorin Wolkenhauer wird bei uns Gottesdienste halten, Beerdigungen übernehmen und sie wird sich ansehen, wie wir als Gemeinde besser mit unseren Mitgliedern in Kontakt treten können, z. B. zu runden Geburtstagen. „Für mich sind Kontakte mit anderen Menschen wichtig“, verrät Wiebke Wolkenhauer. „Ohne Austausch käme ich eigentlich gar nicht klar. Ich bin sicher, auch vielen anderen Menschen hilft Begegnung und Austausch weiter.“
Kommen Sie also gern mit Pastorin Wolkenhauer ins Gespräch! Liebe Wiebke, schön, dass Du da bist!
Pastor Chris Hasemann
... hat es in diesem Jahr viele Veränderungen gegeben. Eine der wichtigsten davon ist, dass unsere Friedhofsgärtnerin Bianca Roth nach einer längeren Zwangspause ihre Aufgaben auf dem Friedhof wieder aufnehmen kann … und das ist ein guter Grund, sie hier vorzustellen.
Bianca Roth ist 1979 in Plauen im Vogtland geboren und aufgewachsen. Die Kindheit verbrachte sie auf einem großen sehr naturnahen Anwesen, was ihre Liebe zur Pflanzen- und Tierwelt bis heute beeinflusst. 1998 absolvierte sie in Plauen ihr Abitur und verbrachte neben der Schule viel Zeit auf dem Sportplatz, um ihrem Hobby der Leichtathletik nachzugehen. Ihr Hang zur Geografie und Organisation brachte sie im Anschluss zu einer Ausbildung als Speditionskauffrau im nahe gelegenen Hof in Oberfranken.
Von dort aus sollte die Speditionswelt 26 Jahre ihr Revier werden. 2013 absolvierte sie zusätzlich einen Studienabschluss als Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Logistik und verlegte ihre berufliche Wirkungsstätte nach Hamburg.
Von hier aus steuerte sie nicht nur große bunte Metallkisten von und zu den Häfen in der Welt, sondern auch Controllingzahlen. Nicht ganz von ungefähr kommt ihre Liebe zu Norddeutschland.
Ihr Großvater, auf Wanderschaft in Hamburg hängen geblieben, betrieb bis 1942 eine Fleischerei in der Spaldingstraße. Ihre Großmutter, gebürtig aus Schleswig-Holstein, brachte norddeutsches Blut in die Familie. Sie selbst sagt dazu: „Manchmal ist das Leben eine Wanderschaft und geht Umwege“, dabei musste sie grinsen. „Mein Großvater musste nach dem Krieg den elterlichen Bauernhof im Vogtland übernehmen, da war er Mitte 30, und eigentlich wäre er lieber in Hamburg geblieben. Ich habe mit 35 Jahren den Kreis nach Norddeutschland zwei Generationen später wieder geschlossen.“
Nach Buxtehude hat es Bianca Roth verschlagen, weil das hektische Großstadtleben in Hamburg für eine „Naturpflanze“, wie sie sich selbst nennt, nichts ist. 2024 beschloss sie ihrem grünen Daumen zu folgen und hat sich auf unsere Stellenausschreibung gemeldet. Sie selbst bezeichnet das in einer sich ändernden Welt als sinnstiftende Tätigkeit, in der sie ihr Organisationstalent und ihren grünen Daumen gleichzeitig einbringen kann.
Bianca Roth / Wolf-Dieter Syring
Kleine Sammlung, die gerne noch wachsen darf. Fotovorschläge bitte senden an
webmaster.petri.buxtehude(at*)evlka.de.
Es gibt keine Termine.
Hinweise über musikalische Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten des Kreiskantorats.