Neue Pastorin

Die Nordsee, die Geest, das Alte Land und die Lüneburger Heide, wo ich geboren und aufgewachsen bin, sind seit über 30 Jahren mein Wirkungsfeld, nachdem ich viele Jahre unterwegs war in den Studienstädten Heidelberg, Berkeley/Kalifornien, USA, Hamburg und Göttingen und als Vikarin in Cuxhaven Duhnen/ Döse. In Zeven, nicht weit von Buxtehude, wurde ich 1993 in der St. Viti- Kirche ordiniert. Hier wurden unsere beiden Töchter, die inzwischen erwachsen sind, geboren und getauft. Da mein Mann als Elektro-Ingenieur und gebürtiger Hamburger seither in Hamburg berufstätig ist, zogen wir nach 14 Jahren als junge Familie in die Nordheide. In der St. Martinskirchengemeinde in Jesteburg war ich 12 Jahre Gemeindepastorin und weil es uns dort sehr gut gefällt, sind wir bis heute da wohnhaft. Von 2019-2025 habe ich 6 Jahre als Schulpastorin an der Halepaghen Schule gearbeitet und viel Freude und Erkenntnisgewinn dabei gehabt, mit kleinen und großen Schülern und Schülerinnen die großen und kleinen Fragen des christlichen Glaubens zu erkunden und zu klären. Die Gottesdienste am Anfang und am Ende der Schulzeit in der St.-Petri-Kirche waren in all den Jahren Höhepunkte für unsere Schulgemeinschaft. Seit 2014 bin ich Vorsitzende der Pfarrvertretung Hannover, quasi „Klassensprecherin“ für die etwa 1600 Pastoren und Pastorinnen in unserer Landeskirche. Das tue ich nunmehr mit einem hohen Stellenanteil und bin mit einem weiteren in der Kirchengemeinde St. Petri in Buxtehude angebunden. Da wird mir weiterhin die Arbeit mit Kindern und jungen Menschen ein Herzensanliegen sein. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der „Metropole“ des Alten Landes und auf alle Begegnungen rund um St. Petri und St. Paulus!
Ihre Pastorin Ellen Kasper  
 

Neu im Kirchenvorstand: Stefanie Gresens

„Auf Amrum unterscheidet man zwischen Touristen und Gästen“, erzählt Stefanie Gresens. „Die Touris verschwinden schnell wieder von der Insel, Gäste bleiben über Nacht.“ Dass sie in Buxtehude mal mehr sein möchte als eine Touristin, weiß die frisch pensionierte Verwaltungswirtin schon seit ihrem 15. Lebensjahr. Die gebürtige Hamburgerin lebte lange in Neugraben, wo sie in der Jungschar war, konfirmiert wurde und die Pfadfinder kennenlernte.„Das war mir aber immer ein bisschen zu viel Schnitzen im Wald“, berichtet sie. „Ich mochte es dort lieber, wo verschiedene Gruppen der Gemeinde Austausch hatten. Als Kirchenvorständin oder Synodale im Kirchenkreis hatte ich das. Auch im Gemeindebriefteam bin ich lange gewesen.“

Dass Stefanie Gresens solchen Austausch auch in der Chorarbeit erfährt, erklärt sie anschaulich: „Die Verbindung von Text und Musik in Chorwerken kann ja nur von einer Gruppe von Menschen geleistet werden. Wer ist schon alleine ein Chor!“, lacht sie. Das Ergebnis allen Probens ist dann ein einmaliger Moment, der durch den Raum schwebt. Besonders gut klingen diese Momente in der Petri-Kirche.“ Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass Stefanie Gresens unser Kirchengebäude so sehr mag. Als Teil des Offene-Kirche-Teams genießt sie die Zeit dort und auch sonntags kommt sie gern. „Gottesdienstarbeit „ich freue mich immer, wenn ich zur Kirche spaziere“. Dort in der Mitte der Gemeinde mitarbeiten und Gemeinschaft organisieren, das wird Stefanie Gresens nun als Kirchenvorständin tun. Wir freuen uns, dass Du da bist, liebe Stefanie!

Pastor Chris Hasemann

Sie interessieren sich ebenfalls für die Arbeit im Kirchenvorstand? Schreiben Sie mir gern: chris.hasemann@evlka.de .

Danke für Ihre Kirchgeld-Spende!

 

Im Dezember haben wir für die Revision der großen historischen Furtwängler-Orgel in der Petri-Kirche gesammelt. Die Aktion war erfolgreich: Auch dank Ihrer Spende kann die Orgel noch in diesem Jahr gesäubert und gestimmt werden – wir freuen uns sehr! Bis zum 30.12.2025 sind 12.835 Euro bei uns eingegangen. Damit ist ein wichtiger Baustein in der Finanzierung des Projektes realisiert. Die Orgelbaufirma Puschmann aus Rheine wird im Herbst über mehrere Wochen in der Orgel arbeiten und entfernt Schimmel und Schmutzablagerungen. Ich bin jetzt schon gespannt, wie die alte Dame von 1859 dann klingt! Wir sagen Bescheid, wann es soweit ist. Kommen Sie gerne vorbei!


Pastor Chris Hasemann

Neu in St. Petri: Pastorin Wiebke Wolkenhauer

„Ich fahre gern mal nach Hamburg in die Elphi“ sagt sie und lacht dabei, als ich sie nach ihren Hobbys frage, denn so ganz oft geht Wiebke Wolkenhauer gerade nicht ins Konzert.
Seit 04.10.2025 ist sie Pastorin und arbeitet sich Stück für Stück in ihren neuen Beruf ein.  Sie weiß, wie anfangen geht, sie hat schon einmal angefangen, als sie Krankenschwester wurde. Als gebürtige Mecklenburgerin des Jahrgangs 1969 hat sie etliche Jahre Berufserfahrung gesammelt. Krankheit und Endlichkeit bringen sie nicht aus der Ruhe – eine große Gabe, sicher wertvoll auch für die frisch ordinierte Pastorin. Sich für Menschen Zeit nehmen zu können, ist ihr wichtig. In der Palliativarbeit tat sie das als Krankenschwester besonders gern. Es liegt auf der Hand: Trauernde werden bei der neuen Pastorin in besten Händen sein! Aber auch Leitungsaufgaben sind ihr vertraut. 18 Jahre war sie Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Paulus hier in Buxtehude und auch in der Ausbildung zur Pfarrverwalterin in Neu Wulmstorf spielte Leitung eine Rolle. Anderthalb Jahre lang organisiert die Landeskirche für ihre neuen PfarrverwalterInnen Einblick in alle Bereiche gemeindlichen Lebens und stellt ihre Expertise zur Verfügung. Das Michaeliskloster Hildesheim, das Pastoralkolleg Loccum, die Serviceagentur Hannover, das Zentrum für Seelsorge und Beratung und viele andere mehr kümmern sich um die bestmögliche Ausbildung. Als Lektorin und Prädikantin hält Wiebke Wolkenhauer aber schon viel länger Gottesdienste – kurz gesagt: der Glaube an Gott hat einen Platz in ihrem Leben – schon immer.
„Ich habe in meinem neuen Alltag mit vier Vierteln zu tun“, erläutert Wiebke Wolkenhauer. „Mit den ersten 25 % bin ich fest Pastorin in Mulsum, mit den zweiten 25 % bin ich fest Pastorin in Fredenbeck und mit den verbleibenden beiden 25 % bin ich Springerin im Kirchenkreis Buxtehude.“
Wir als St.-Petri-Kirchengemeinde bekommen davon gerade 25 % ab – danke, lieber Kirchenkreis! Pastorin Wolkenhauer wird bei uns Gottesdienste halten, Beerdigungen übernehmen und sie wird sich ansehen, wie wir als Gemeinde besser mit unseren Mitgliedern in Kontakt treten können, z. B. zu runden Geburtstagen. „Für mich sind Kontakte mit anderen Menschen wichtig“, verrät Wiebke Wolkenhauer. „Ohne Austausch käme ich eigentlich gar nicht klar. Ich bin sicher, auch vielen anderen Menschen hilft Begegnung und Austausch weiter.“
Kommen Sie also gern mit Pastorin Wolkenhauer ins Gespräch! Liebe Wiebke, schön, dass Du da bist!

Pastor Chris Hasemann

Wollen Sie auch mal auf die Kanzel?

Foto: CH

Dann kommen Sie doch am Freitag, 20.03. um 15:00 Uhr zum Frühjahrsputz in die Petri-Kirche! Jeder bekommt das Utensil, das ihm am besten in der Hand liegt – von Lappen und Leiter haben wir bis Eimer und Ersatz-LED alles da.
Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung!


Pastor Chris Hasemann


 

Auf dem Friedhof an der Ferdinandstraße …

... hat es in diesem Jahr viele Veränderungen gegeben. Eine der wichtigsten davon ist, dass unsere Friedhofsgärtnerin Bianca Roth nach einer längeren Zwangspause ihre Aufgaben auf dem Friedhof wieder aufnehmen kann … und das ist ein guter Grund, sie hier vorzustellen.
Bianca Roth ist 1979 in Plauen im Vogtland geboren und aufgewachsen. Die Kindheit verbrachte sie auf einem großen sehr naturnahen Anwesen, was ihre Liebe zur Pflanzen- und Tierwelt bis heute beeinflusst. 1998 absolvierte sie in Plauen ihr Abitur und verbrachte neben der Schule viel Zeit auf dem Sportplatz, um ihrem Hobby der Leichtathletik nachzugehen. Ihr Hang zur Geografie und Organisation brachte sie im Anschluss zu einer Ausbildung als Speditionskauffrau im nahe gelegenen Hof in Oberfranken.
Von dort aus sollte die Speditionswelt 26 Jahre ihr Revier werden. 2013 absolvierte sie zusätzlich einen Studienabschluss als Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Logistik und verlegte ihre berufliche Wirkungsstätte nach Hamburg.
Von hier aus steuerte sie nicht nur große bunte Metallkisten von und zu den Häfen in der Welt, sondern auch Controllingzahlen. Nicht ganz von ungefähr kommt ihre Liebe zu Norddeutschland.
Ihr Großvater, auf Wanderschaft in Hamburg hängen geblieben, betrieb bis 1942 eine Fleischerei in der Spaldingstraße. Ihre Großmutter, gebürtig aus Schleswig-Holstein, brachte norddeutsches Blut in die Familie. Sie selbst sagt dazu: „Manchmal ist das Leben eine Wanderschaft und geht Umwege“, dabei musste sie grinsen. „Mein Großvater musste nach dem Krieg den elterlichen Bauernhof im Vogtland übernehmen, da war er Mitte 30, und eigentlich wäre er lieber in Hamburg geblieben. Ich habe mit 35 Jahren den Kreis nach Norddeutschland zwei Generationen später wieder geschlossen.“
Nach Buxtehude hat es Bianca Roth verschlagen, weil das hektische Großstadtleben in Hamburg für eine „Naturpflanze“, wie sie sich selbst nennt, nichts ist. 2024 beschloss sie ihrem grünen Daumen zu folgen und hat sich auf unsere Stellenausschreibung gemeldet. Sie selbst bezeichnet das in einer sich ändernden Welt als sinnstiftende Tätigkeit, in der sie ihr Organisationstalent und ihren grünen Daumen gleichzeitig einbringen kann.

Bianca Roth / Wolf-Dieter Syring

 

Öffnungszeiten der St.-Petri-Kirche

Bis ca. Ostern ist die St.-Petri-Kirche nur sporadisch geöffnet!

Meldungen und Nachrichten

Termine

Gottesdienste

So, 22. Februar 2026 10:00 Uhr

Invokavit

weitere Veranstaltungen

Es gibt keine Termine.

 

Hinweise über musikalische Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten des Kreiskantorats.

Kreiskantorat